Spezielle Behandlungsformen der Reizblase und der weiblichen Inkontinenz

Behandlung der Reizblase und der Dranginkontinenz durch Botulinum Toxin A (Botox)-Injektionen

Behandlung der Reizblase und der Dranginkontinenz durch Botulinum Toxin A (Botox)-Injektionen

Viele Patientinnen und Patienten leiden an einem quälendem Reizzustand der Blase mit oder ohne unfreiwilligem Urinabgang.  Oftmals schlagen dabei die primär verordneten Medikamente nicht oder nur unzureichend an, bzw. werden wegen störender Nebenwirkungen abgesetzt. Ebenso wenig lassen sind oft urologisch-anatomische oder neurologische Ursachen ursächlich greifbar.

Botulinum Toxin A-Injektionen in die Blase reduzieren signifikant und lang anhaltend den Harndrang, ohne dass dabei die Blasenentleerung nachhaltig gestört wird. Dieses Verfahren wird von uns nun erstmalig in Freising angeboten, die Kosten des minimal-invasiven endoskopischen Eingriffes werden von den gesetzlichen Krankenkassen bei richtiger Indikationsstellung übernommen. 

Minimal-invasive endoskopische Therapie bei Belastungsinkontinenz der Frau mit Bulkamid

Minimal-invasive endoskopische Therapie bei Belastungsinkontinenz der Frau mit Bulkamid

In der Therapie des lästigen unfreiwilligen Urinabgangs bei Belastung (z. b. beim Niesen, Husten oder Tragen) werden aktuell gerne offen-chirurgische Operationen oder der Einbau von Netzen und Bändern durchgeführt. Allerdings scheuen nicht wenige Patientinnen angesichts der möglichen Komplikationen (permanent eingebrachter Fremdkörper mit der Gefahr der Gewebedurchwanderung, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr nach dem Eingriff, offen-chirurigsche Operationen mit längerer Krankenhausverweildauer)vor derlei operativen Verfahren zurück.

Ein aktuell bereits sehr gut etabliertes minimal-invasives alternatives Verfahren stellt die endoskopische Harnröhrenunterspritzung mit Bulkamid dar. Dieses Hydrogel wurde auf reiner Wasserbasis entwickelt, unterfüttert schonend die Harnröhre und unterstützt so die Schließmuskelfunktion mit dem Resultat einer wiederhergestellten Dichtigkeit. Allergische Reaktionen wurden dabei noch keine beobachtet.

Dieses schonende Verfahren wird von uns erstmalig in Freising angeboten, wobei die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.